Dahlen-Schmannewitz-Cavertitz

Kirche an der Dahlener Heide

... was ist damit gemeint? Sind es unsere 12 Kirchgebäude? Sind es die Pfarrer?

Wenn wir "Kirche" sagen, denken wir nur allzuoft automatisch an ein Gebäude oder jemandem im schwarzen Talar. Aber wozu bräuchte man Kirchen, wenn es niemanden gäbe, der die Kirchen aufsucht (häufig, gelegentlich, selten). Wozu bräuchte man eine Pfarrerin, wenn da niemand ist, der sein Kind taufen lassen möchte, sich dafür interessiert, wie die Bibel entstanden ist und Lust hat, am ersten Freitag des Monats mit anderen zusammen im Pfarrhaus zusammenzukommen, um über die wichtigen und unwichtigen Fragen des Lebens ins Gespräch zu kommen?

Kirche an der Dahlener Heide - das sind zuallerst die Christinnen und Christen aber auch christlich Interessierte, die in Dahlen und den Dörfern unserer Region leben, glauben, gemeinsam Musik machen, nach Gott fragen und sich für andere einsetzen. In diesem Sinn möchten wir den Begriff "Kirche an der Dahlener Heide" verstehen. 

In unserem Bereich gibt es zwei besondere Angebote, klicken Sie in einen der folgenden Kästen:

Läuten zur Geburt

In Schmannewitz, Bucha, Zeuckritz und Ochsensaal.

"Hast du das Signal vernommen? Kleines Wesen sei willkommen! Sei willkommen hier auf Erden, du sollst werden glücklich." So singt es Gerhard Schöne in einem seiner Lieder. In vier Orten (vielleicht werden es ja irgendwann noch mehr) unserer Region werden neugeborene Kinder auf besondere Weise begrüßt - mit einem Neugeborenengeläut.
Wenn Sie (mindestens ein Elternteil) in Bucha, Zeuckritz, Schmannewitz oder Ochsensaal wohnen, Mitglied der ev.-luth. Kirche sind und sich wünschen, dass die Glocken für ihren neugeborenen Sohn oder ihre neugeborene Tochter ertönen sollen, dann melden Sie sich am besten bitte schon vor der Geburt im Pfarramt Schmannewitz
(034361 599995). Gemeinsam mit Ihnen werden wir dann einen Werktag festlegen, an dem die Glocken läuten können. Diesen Dienst kann auch der Vater oder die Großmutter des Neugeborenen übernehmen. Wir zeigen Ihnen gern, wie das mit dem Läuten geht.
Das Neugeborenenläuten kann auch dann stattfinden, wenn beide Eltern des Kindes kein Mitglied der Kirche sind, aber vorhaben, ihr Kind taufen zu lassen.

Läuten zum Tod

In unserer Gegend ist es üblich, für verstorbene Gemeindeglieder am gleichen oder einen der folgenden Werktage die Kirchenglocken zu läuten und damit zum Gebet für den Verstorbenen und seine Angehörigen aufzurufen.
In den Kirchgemeinden Cavertitz, Laas, Lampertswalde und Sörnewitz wird werktags 11.00 Uhr geläutet, meist von Ehrenamtlichen. Der Kontakt läuft meist über Pfarrer Gnaudschun.


In der Kirchgemeinde Schmannewitz-Bucha werden am dem Werktag nach Bekanntwerden des Todes die Glocken 10.00 Uhr geläutet. In Ochsensaal übernimmt das meist Horst Zieger, in Buchau und Zeuckritz Wolfgang Dittrich und in Schmannewitz Gottfried Göllnitz.

In Dahlen bestellt der Bestatter Herr Horn das Ausläuten bei Familie Göbel für den auf den Tag des Bekanntwerdens des Trauerfalles folgenden Werktag um 9:00.


In Großböhla kümmern sich die Angehörigen darum, dass Familie Bode für einen Termin ihrer Wahl läutet.


In Luppa wird das Ausläuten ebenfalls durch die Angehörigen bei einer ehrenamtlichen Glöcknerin bestellt. In Calbitz kann man sich im Fall des Falls entweder bei Frau Kolberg im Pfarramt oder bei Herrn Pinkert vom Kirchenvorstand wenden. Hier findet das Ausläuten 17.00 werktags nach dem Tag des Todes statt.


In Malkwitz kümmert sich entweder Frau Däbritz vom Kirchenvorstand um das Läuten oder ein reihum wechselnder Kirchner.